Heiderose Berroth, MdL
www.heide-berroth.de
heiderose.berroth@fdp.landtag-bw.de
Persönliches (Familie / Beruf / Funktionen)
Jahrgang 1947, seit über 40 Jahren verheiratet, zwei Söhne (27 und 32), Unternehmensberaterin für Kfz-Betriebe, Familienfrau, stell. Verwaltungsratsvorsitzende einer Beschäftigungsgesellschaft (RBG), stellv. Vorstandssitzende bei der Landesakademie für Jugendbildung in Weil der Stadt (ist ein Verein!), Mitglied in vielen Beiräten und Kuratorien im kulturellen Bereich (z. B. stellvertretende. Beiratsvorsitzende der Kunststiftung BW, Beirat Akademie Schloss Solitude, Kuratorium Internationale Bachakademie, Beirat Theaterhaus Stuttgart, stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsrat der Staatstheater Stuttgart) aber auch im Kuratorium der Akademie des Handwerks (allesamt ohne Entgelt, es gibt höchstens Kaffee oder Essen).
Daten zum Parteileben, Eintritt, Funktionen etc.
Eintritt in FDP 1988, Kreisvorsitzende 1998-2002, seit kurzem wieder stellv. Kreisvorsitzende; Mitglied im Landesvorstand 2001-2006 (dann Platz gemacht für Jüngere, da ich eh kooptiert bin ...);
Gründungsvorsitzende der Liberalen Frauen Baden-Württemberg (1999-2001; es war im Rahmen der Gründung "erwartet" dass immer nur eine Amtszeit, diese Einstellung haben wir inzwischen erfreulicherweise geändert), 1999-2006 Mitglied im LiF-Bundesvorstand, Delegierte der LiF-BW im Landesfrauenrat Baden-Württemberg;
Gründungs- und inzwischen Ehrenvorsitzende der "Frauen für Renningen" (lokale Frauenliste für die Gemeinderatswahlen);
Stadträtin in Renningen von 1994-2001, Kreisrätin in Böblingen seit 1999 (seit 2009 Fraktionsvorsitzende). Weiteres ggf. unter wikipedia ...
Ich möchte für Sie in den Landtag, um …
die seit 1996 dort geleistete Arbeit zielgerichtet fortzusetzen (es gibt z.B. noch immer zu wenige Frauen in den Gremien, wir müssen mehr Männer in Grundschule und Kindergärten bringen uvam.
Welche Eigenschaften gefallen Ihnen an sich besonders?
Dass ich Menschen mag und gerne immer wieder neue Leute und Arbeitsbereiche kennenlerne.
Auf welche Ihrer Leistungen sind Sie besonders stolz?
Dass ich mit meinem Lebenslauf anderen Frauen ein Vorbild sein darf (wenn die es schafft kann ich das auch ...); die Einführung des Wegweisungsrechts bei Gewalt in der Familie; dass die Neckarschleusen modernisiert werden; ... aktuell: die Erhöhung der Klassenzahl in den beruflichen Gymnasien und dass wir im Landeshaushalt wenigstens zwei Mal den Schuldenstopp erreicht haben (2008 und 2009, das erste Mal seit 35 Jahren in BW!), dass wir endlich eine Novelle der Kunstkonzeption erhalten haben (von mir mit etlichen Großen Anfragen im Kulturbereich vorbereitet ...) usw..
Welches politische Projekt in Baden-Württemberg möchten Sie beschleunigen?
Die sachgerechte finanzielle Förderung der Freien Schulen in BW (80 % nach dem von mir maßgeblich mitentwickelten Bruttokostenprinzip); Aufgabenabbau in den Behörden und damit eine schlankere Verwaltung.
Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Die, die ich leider bei mir selber auch immer wieder entdecke ...
Was ist für Sie das größte Glück / Unglück?
Wenn Menschen menschlich / bzw. unmenschlich miteinander umgehen.
Wo möchten Sie leben?
Heute im Hier und Jetzt - mir gefällt es da, wo ich bin.
Was lesen Sie zurzeit / haben Sie im letzten Jahr gelesen?
Empfehlenswert die Lebensgeschichte von Martha Feuchtwanger und der Roman „Feldmanns Frauen“ von Kate Christensen
Ihre LieblingsheldInnen in der Wirklichkeit?
Königin Katharina von Württemberg (hat in ihrer leider viel zu kurzen Lebenszeit unheimlich vieles angestoßen was heute noch wichtig ist), Elly Heuss-Knapp (die in dem was sie bewegt hat und auch in der Art der mit Theodor Heuss gelebten selbstverständlichen und gleichberechtigten Partnerschaft vieles vorgelebt hat, was heute noch Vorbild sein kann), Birgit Homburger (die im Berliner Haifischteich und als Landesvorsitzende hier in Baden-Württemberg eine tolle Arbeit macht).
Welche Eigenschaft schätzen Sie bei einer Frau am meisten?
Das, was ich auch bei Männern mag: Ehrlichkeit, Empathie und klare Linie - und Humor gehört unbedingt auch dazu!
Was möchten Sie für die Frauen in BW tun?
Die bisherige Arbeit (s.o.) mit anderen Frauen zusammen fortsetzen. Es gibt auf den verschiedensten Feldern noch viel zu tun ...
Ihr Motto fürs Leben / für Ihre Politik?
„Tamen", das Wort hat mir als Schülerin im Lateinunterricht schon gefallen und bedeutet für mich auf Schwäbisch übersetzt etwa "jetzt erscht recht", auf hochdeutsch: nicht gleich aufgeben, sondern bei Gegenwind einfach zu noch besserer Form auflaufen.