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Landesparteitag am 5. Januar 2012

Für Jutta Pagel-Steidl, Vorsitzende der Landesvereinigung Liberale Frauen Baden-Württemberg, ist dieses kategorische Nein des Landesparteitages unverständlich. "Die Zeit ist reif für mehr Frauen in der Politik. Die Ergebnisse der letzten Wahlen zeigen deutlich, dass die FDP vor allem Frauen nicht in ausreichendem Maß als Wählerinnen gewinnen konnte. Frauen wollen sich politisch engagieren und machen ihr Kreuz bei Wahlen hinter der Partei, die sie sowohl inhaltlich als auch personell überzeugt. Nach über zehn Jahren der parteiinternen Debatte, auf freiwilliger Basis sich stärker für Frauen zu öffnen, hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht. In dieser Situation führt daher an einer Frauenquote kein Weg vorbei. Bislang gibt es nur eine Quote, die unumstritten ist: die Regionalquote. Die sog. "Eisheiligen" stellen sicher, dass alle Bezirke zumindest mit einer Person im Landesvorstand vertreten sind."
Selbstverständlich werden die Liberalen Frauen die Entscheidung des FDP-Landesparteitages akzeptieren. Wenn die FDP gerne mehr Frauen - aber keine Quote - wolle, müsse nun andere Wege gefunden werden. Der Landesvorstand der Liberalen Frauen werde sich bei seiner nächsten Sitzung ausführlich darüber beraten. "Frauen sind Löwinnen: stark und zum Sprung bereit - auch in der FDP."

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